Semana Santa

 

In der Semana Santa hatte ich hungrigen Besuch aus Deutschland: Milan der Gute hat sich mit seinen 2 Metern auf den Weg zu mir in den Süden gemacht. Da er schon einmal in Barcelona war, konnten wir uns zum Glück das Sightseeing schenken und haben einen Strand-Party Urlaub draus gemacht - wie es in Spanien als wahrer Deutscher üblich ist. Der Boden meiner Bude war mit der Matratze vom Spanier dann auch vollkommen zugebaut. 


Wir haben so einige Dinge gemacht, an die ich mich nicht mehr alle erinnere. Am Dienstag waren wir jedenfalls auf dem Berg hier in der Stadt, dem Montijüic. Ich habe ihm das Poble Espanyol gezeigt, wo die Security am Eingang simpel auszutricksen war und er auch gratis reinkam. Anschließend haben wir den absurdesten Ort auf dem Berg gefunden: eine verlassene Wassersprunganlage aus der Olympiazeit. Das absurde war, wie mitten auf dem Berg aus dem Nichts ein derartiger Panoramablick vor unserer Nase aufgetaucht ist, mit einer Großzahl von Möwen, die in dem (sauberen?!) Poolwasser ihr Leben zu genießen schienen. Interessant war außerdem zu entdecken, dass eine U-Bahn bis auf die Bergspitze hochgeschleppt wurde, was uns den Rückweg enorm erleichterte.



Da meine mexikanischen Freunde ihre Geschwister zu Besuch hatten, war das Abendessen im 1 Euro Tacoschuppen schnell organisiert. Im Anschluß sind wir noch zu einer Lichtershow an der Sagrada Familia gegangen, die, passend zur Semana Santa, sich um das Leben und Leiden Jesus Christus drehte, welches Gaudi in die Fassade der Kirche meisterhaft eingearbeitet hat.


Am anschließenden 16.4. haben wir dann den wohlverdienten Strandtag eingelegt. Ausgeschlafen haben wir einen Kurzstopp beim obigen Bismillah Kebabish eingelegt - ein Laden der gute Erinnerungen an Kimo bei mir weckt. Den Tag haben wir, nach einem Bummel am Hafen, am Strand verbracht, wo uns nach einiger Zeit in der Sonne auch nach Baden zumute war. Es war eine eiskalte wie erfrischende Erfahrung. Am Hafen waren die Superyachten natürlich der Hammer!


Abends hatte ich uns zur Bachatastunde einer Eramusorganisation angemeldet. Das war wirklich das reinste Chaos. Erstmal war es stattdessen Salsa und den for-free Unterricht konnte man eigentlich auch vergessen. On the bright side: haben wir dann schnell ein paar Weggefährten gefunden, die uns für einen Abstecher in die D9-Bar und den Sutton-Club begleiteten. Am Donnerstag hat sich der Tag ein weg verlaufen, wir haben eine weitere Portion Linsencurry a la Großküchenformat verschlungen, bis wir uns abends wieder mit der WG von den Mexikanern in der D9-Bar getroffen haben. Anschließend sind wir in den G-Spot Club gegangen, wo House lief, für den selbst ich mich begeistern konnte. 




Rückblickend war am Freitag, nach permanenten Sozialkontakt, dann meine soziale Energie aufgebraucht. Den Mann hat es nach dem Abend noch ein weiteres Mal auf die Tanzfläche ins Pacha gezogen, was ich mit meinem Kater niemals geschafft hätte. Am Samstag haben wir uns nach dem besten Eis meines Lebens nochmal mit den Mexikanern getroffen und sind ins Ovella Negra gegangen, um Tischkicker zu spielen. Ich bin sehr froh darüber, dass ich nach der desaströsen Niederlage beim Bierpong mit Pame als Team Taco jetzt endlich mal gewinnen konnte!! In der Nacht hat sich Milan dann mit wieder auf den Weg in den Norden gemacht - eine schöne wie fordernde Zeit hier!

Sonntag habe ich mein Essay für das Kolloquium meines Urbanistakurses geschrieben. Montag hatten wir 
dann den Geburtstag von Ximena zu feiern. Wir sind in die coole Bar 33/34 gegangen, wo wir zum ersten Mal das lokale Bier "Moritz" probiert haben, was wirklich köstlich sanft schmeckt. Der Kasper hat noch als Bäckergeselle Kuchen gebacken und wir haben bis in die Nacht in deren toller Wohnung geschnackt.









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