Die Magie von Barcelona
Barcelona ist einfach bezaubernd. Das liegt meiner Meinung nach nicht einfach am Wetter oder dem Strand. Natürlich war es fantastisch heute, Anfang April, bei 25 Grad Lufttemperatur eine Runde im Meer zu schwimmen - etwas wovon es sich in Hamburg gerade gewiss nur träumen lässt. Mit jedem Tag, den ich hier verbringe, werden mir die verschiedenen Facetten der Magie dieser Stadt klarer. Als ich Freitag den obigen Spaziergang am Strand unternahm, ist mir eine besondere Eigenschaft an Barcelona klar geworden, die ich in bislang so noch nie in einer anderen Stadt gesehen habe.
In Barcelona bin ich in einer Sekunde,
einer inmitten von einer Million Menschen
und in der nächsten Sekunde komplett alleine, umgeben vom blauen Meer.
Klar, jetzt könnte man sagen, Hafenstädte gibt es viele auf der Welt, aber es ist doch nochmal anders und ich glaube, dass jeder der hier war, diesen dualen, absolut konträren und doch zugleich komplementierenden, Charakter der Stadt wertzuschätzen weiß. Barcelona ist eine eindrucksvolle wie brutale Großstadt, in der man so schnell wie nirgends, der Großstadt zum Meer oder in die Berge hin entfliehen kann - um seinen Gedanken nachzuhängen oder einfach eine Pause von den Menschenmassen zu bekommen. Das ist etwas, das ich unglaublich schätze.
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Wenn ich so Revue passieren lasse, kommen mir ganz viele Städte von meiner USA-Reise in den Sinn, die genau den gleichen Charakter haben, den ich so sehr schätze. Zum einen wäre da der Central Park in New York City, der mich dadurch beeindruckt, dass es dort Ecken, gibt, in der man, von Natur umgeben, NYC für eine Sekunde komplett vergessen kann. Zum anderen meine geliebte&gehasste Stadt Chicago, die am Adler Planetarium einen Blick über den weiten Lake Michigan erlaubt, der einen vergessen lässt, dass hinter einem die Wolkenkratzer stehen.
Das wäre sicherlich ein Thema, über das ich gerne mal eine Hausarbeit schreiben würde, weil ich glaube, dass mit der Tendenz des Städtewachstums, die Naturverbundenheit in dem Menschen nicht verloren gehen kann/sollte, es kurzum in unseren Städten immer naturnahe (Rückzugs-)Orte geben sollte, an denen man mal ungestört und alleine seinen Gedanken nachhängen kann.
Nach Paris, ist Barcelona mit 17.000 Einwohnenden pro Quadratmetern, die Stadt mit der zweithöchsten Bevölkerungsdichte in Europa. Die Dichte ermöglicht, dass die 15-Minuten Stadt hier Realität ist - alles was ich brauche, kann ich zu Fuß in 15 Minuten erreichen (inkl. Ikea, Supermarkt, Arzt, Bars, Clubs, Theater, Gym etc.). Dass alle Ergeschosszonen von interessanten, Läden netten Cafés gemütlichen Restaurants gefüllt sind, ist auch erst durch diese enorme Dichte möglich. Im engen Straßenraum erzeugt, dass dann, insbesondere in den verkehrsberuhigten Stadtteilen wie hier in Gracia, Bilder mit Menschenmassen, die mit Filter auch aus vergangenen Zeiten stammen könnten, weil die Menschen sich hier wie früher durch die Stadt begeben.
Was habe ich denn die letzten zwei Wochen so gemacht? Auf die Frage muss ich erstmal in meine Galerie gucken. An den letzten beiden Wochenende im März hab ich ziemlich viel für die Uni gemacht. Unter anderem für den Urbanistikakurs muss dann doch ziemlich viel ackern. Mein Homeoffice habe ich den Park verlegt, was bei dem Wetter ein Traum ist! Dass hat sich wirklich ausgezahlt, weil ich jetzt zum ersten Mal in einer wirklichen langen Zeit, ein Wochenende komplett komplett frei hatte. Dazu später mehr.













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