Primer pasos - First Steps
Hola!
Die letzten Tage war einiges los. Samstag hab ich es dann endlich zum Strand geschafft - was für ein erholsamer Ort. Die Stadt ist immer hektisch und der Blick lässt einen doch bei 15 grad ganz warm ums Herz werden. Ja, das war im Grund genommen Samstag. Nicht das ich nicht noch viel gemacht hätte, aber das war eben das Barcelona Highlight. Die Leute haben jetzt übrigens schon Beach Volleyball gespielt.

Nach der Sporteinheit habe ich mich in die Bücherei verzogen, um dieses gottverdammte Entwurfsprojekt weiterzumachen. Ich bin es jetzt schon wirklich Leid, die HCU im Hinterkopf zu haben. Danach war ich nochmal bei Ikea, der passenderweise als Mini-Store nur 5 Minuten entfernt liegt und habe mir dort eine Decke gekauft. Nachts ist es trotz meiner Steckdosenheizung, doch noch etwas kühl hier... Ah und wie sich herausgestellt hat, hat mein Zimmer doch ein Fester, nur zum Treppenhaus eben. Das folgende ist schwer verständlich aber im Grund genommen ist der Treppenhauskern freistehend, und wenn ich mein Fenster ins Treppenhaus öffne, kann ich Hola sagen und einmal durchlüften. Am Sonntag war ich auf der Suche nach einem Taco-Schuppen und hab den Fehler gemacht im Touriviertel danach zu suchen. Der Burger als Ausweg hat beim Uni machen danach nicht geholfen, ich glaub ich bin erstmal durch mit Fast Food! Am Abend habe ich dann die Beantragung des US-Visums stundenlang vorbereitet - das ist ein Akt!
Kommen wir zu meinen Mitbewohnern, die ich tagtäglich besser kennenlerne. Im gleichen Zug wie ich, sind zwei Italienerinnen hinzugekommen. Ein Italiener wohnt bereits länger hier. Den Spanier habe ich vor 2 Minuten zum ersten mal gesehen und dann soll es angeblich, so gehen die Gerüchte, noch eine Französin geben, die aber selbst der Italiener hier noch nicht in Person gesehen hat. Alles in allem sind das hier nette und vertrauenswürdige Mitbewohner!
Damit zu heute. Heute bin ich um 6:30 aufgestanden. Sechsuhr dreißig! Die Mügigkeit holt mich gerade wirklich ein. Um 8:00 hatten wir nähmlich das Welcome Meeting an der ETSAV. Zum ersten Mal nahm ich also die S-Bahn und bin in den Vorort St. Cugat gefahren. Der wirkte auf den ersten Eindruck recht beschaulich, ja hatte im Sonnenaufgang mit den Bergen eine schöne Siluette. Das Meeting war naja. Haupterkenntnis: ich bin nicht der einzige Deutsche. Und ich weiß nicht warum, weil im Grunde genommen, könnten wir auch vollkommen unterschiedliche Menschen sein, aber das verbindet erstmal total. Also wir sind an einem Ort, an dem wir keine Ahnung von irgendwas haben und ganz ehrlich da tut es gut auch mal auf deutsch drüber zu schnacken. Stellt sich heraus, der gute Mann sogar das gleiche Projekt wie ich gewählt hat - den englischen TAP IX BCN+
Wir beschäftigen uns allerdings nur mit der Umgestaltung des Museum, eines das wie ich auch finde, mehr Strahlkraft benötigt, immerhin hängen hier Miros und Picassos.





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